Materialien und Rohstoffe - grüne Technologien
Technology

Vernetzte Produktionsmaschinen

Verknüpfen Maschinen, Daten und Prozesse für mehr Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit in Industrie 4.0‑Fertigungssystemen.
Date:

Technology Check

Technology Readiness Level (TRL)

How ready is the technology?
1
2
3
4
5
6
7
8
9

Market Readiness

When will the technology be ready for the market?
Heute
2030
2035
2040

Étendue

In which scope according to the GHG Protocol does the technology operate?
1
2
3

Economic Efficiency

What is the ratio of financial investment to generated benefit?
€€
€€€

Potential reduction in environmental impact

How much can the negative environmental impact be reduced by using this technology compared to conventional methods?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Bei vernetzten Produktionsmaschinen handelt es sich um Fertigungsanlagen, die über industrielle Netzwerke miteinander und mit übergeordneten Systemen verbunden sind. Es findet ein Datenaustausch, idealerweise in Echtzeit, statt. Dieser soll sowohl die Transparenz, die Produktivität als auch die Energie- und Ressourceneffizienz steigern. Verwendet werden dabei Kommunikationsstandards wie OPC UA, Profinet, Ethernet/IP. Darüber hinaus kann eine Anbindung an IT-Systeme wie ERP oder PLM zusätzliche Vorteile generieren.

SWOT analysis

What are the current strengths and weaknesses of the technology? What external developments (opportunities, risks) influence the technology?

Strengths

  • Hohe Transparenz und Verfügbarkeit von Produktionsdaten
  • Basis für KI-, Digitaler Zwilling- und Industrie 4.0 Anwendungen
  • Skalierbar und Ausgangspunkt für weitere Optimierungen

Weaknesses

  • Integrationsaufwand bei Bestandsanlagen
  • Kompetenz für Sensoren, Datenanalyse und IT erforderlich
  • Je nach Komplexität der Anlagen gibt es eine breite Basis verschiedener Sensordaten

Opportunities

  • Daten von vernetzten Produktionsanlagen bilden die Basis für verschiedene Optimierungsmöglichkeiten, wie die Anwendung von KI-Modellen, digitalen Zwillingen oder auch autonomen Produktionen
  • Prozesssteuerung auf Basis der Sensordaten trägt zu Nachhaltigkeits- und Effizienzzielen bei
  • Flexibilität der Produktion wird erhöht
  • Einsatz für Predictive Maintenance

Threats

  • Komplexität kann beliebig hoch werden
  • Kompatibilität zu Bestandsanlagen ist nicht immer gegeben
  • Cybersecurity-Risiko

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: HOMAG vernetzt Produktionsmaschinen und Software, sodass Fertigungsdaten in Echtzeit fließen und Abläufe von Auftrag bis Auslieferung effizienter und transparenter gesteuert werden.
    Zum Erfolgsbeispiel
  • Das Erfolgsbeispiel zeigt die Datenerfassung und -verarbeitung im mittelständischen Unternehmen Mölle GmbH.
    Zum Erfolgsbeispiel

Technologieanbieter

Mögliche Technologieanbieter aus Baden-Württemberg: TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, BURKHARDT+WEBER Fertigungssysteme GmbH

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