Energieerzeugung - GreenTech BW
Technology

Kleinelektrolyseure

Dezentrale Wasserstoffproduktion vor Ort – kompakte Elektrolyseure für flexible Anwendungen und die Integration erneuerbarer Energien.
Date:

Technology Check

Technology Readiness Level (TRL)

How ready is the technology?
1
2
3
4
5
6
7
8
9

Market Readiness

When will the technology be ready for the market?
Heute
2030
2035
2040

Étendue

In which scope according to the GHG Protocol does the technology operate?
1
2
3

Economic Efficiency

What is the ratio of financial investment to generated benefit?
€€
€€€

Potential reduction in environmental impact

How much can the negative environmental impact be reduced by using this technology compared to conventional methods?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Kleinelektrolyseure sind Anlagen, die elektrischen Strom nutzen, um aus Wasser Wasserstoff und Sauerstoff zu generieren. Aufgrund ihrer Größe können die Systeme mobil oder auch zur dezentralen Wasserstoffgewinnung eingesetzt werden. Der Wasserstoff kann dann wiederum für Mobilität oder Gasturbinen genutzt werden. Im Idealfall werden Spitzen aus erneuerbaren Energien für die Wasserstoffgewinnung verwendet, man spricht hier von Power-to-Gas. Die Kleinelektrolyseure haben eine Leistung bis maximal 1 MWh. Es gibt verschiedene technologische Ausführungen, wie alkalische Elektrolyse, PEM-Elektrolyser und AEM-Elektrolyse. Im Einsatz sind die PEM- und die alkalische Elektrolyse. Die AEM ist noch in der Entwicklungsphase.

PEM-Elektrolyseur - Schaubild
PEM-Elektrolyseur (HTEC, Prof. Dr. Johannes Paulus)

SWOT analysis

What are the current strengths and weaknesses of the technology? What external developments (opportunities, risks) influence the technology?

Strengths

  • Dezentrale Versorgung mit Wasserstoff direkt in Verbrauchernähe
  • Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energien möglich
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten, anpassbar an Lastprofile
  • Unabhängigkeit von Wasserstoffinfrastruktur

Weaknesses

  • Investitionskosten sind höher als bei Großanlagen
  • Herstellbare Wasserstoffmenge ist begrenzt
  • Wirtschaftlichkeit hängt stark von den Strompreisen ab und sinkt mit häufigen Teillastbetrieb

Opportunities

  • Modularer Aufbau erlaubt bedarfsentsprechende Erweiterungen auch nachträglich
  • Dezentrale Herstellung von Wasserstoff bringt Unabhängigkeit von Wasserstoffinfrastruktur
  • Integration in Sektorkopplungslösungen von Strom- und Wärmenetz
  • Technologische Weiterentwicklung wird auch die Wirtschaftlichkeit verbessern

Threats

  • Konkurrenz durch Großelektrolyseure, die eine bessere Wirtschaftlichkeit haben
  • Strompreise beeinflussen auch die Betriebskosten
  • Überschuss an erneuerbaren Energien ist nicht kontinuierlich verfügbar, sodass die Nachhaltigkeit nicht voll ausgeschöpft werden kann

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Im Hochschwarzwald zeigt ein regionales Projekt, wie mit kleinen Elektrolyseuren vor Ort grüner Wasserstoff aus erneuerbarem Strom erzeugt werden kann – ein wichtiger Schritt für dezentrale Energieversorgung und klimafreundliche Mobilität. 
    Zum Erfolgsbeispiel
  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Im Projekt „BW-Elektrolyse“ wurde ein Systemdemonstrator für Elektrolyse entwickelt, der die regionale Wasserstoffproduktion voranbringt. Innovative Stack-Designs und integrierte Sensorik erhöhen Effizienz und Betriebssicherheit kleiner Elektrolyseanlagen. 
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  • Das Beispiel zeigt die Kombination von Elektrolyse mit weiteren Verfahren, in diesem Fall einer PV-Anlage und einem Blockheizkrafter. Mit Hilfe des PV-Stroms wird in dem Elektrolyseur Wasserstoff erzeugt, der dann wiederum mit dem Kohlenstoffdioxid, welches als Abfallprodukt aus dem Blockheizkraftwerk kommt, reagiert und Methan erzeugt. Dieses kann dann selbst als synthetisches Erdgas verwendet werden. Auf diese Weise können die Emissionen auf ein Minimum reduziert werden. 
    Zum Erfolgsbeispiel

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