Forschung für den Klimaschutz. Reduzierung der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre
Der fortschreitende Klimawandel wird maßgeblich durch menschengemachte Treibhausgasemissionen, insbesondere CO₂ aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe und industriellen Prozessen, verursacht. Um die Erderwärmung auf unter 2 °C zu begrenzen, braucht es neben Emissionsminderung auch zusätzliche Maßnahmen, die CO₂ aktiv aus der Atmosphäre entfernen. Die Vector Stiftung fördert daher Forschungsarbeiten, die neue Technologien, Methoden oder Konzepte zur CO₂-Abscheidung sowie die Entwicklung und Optimierung von Negativemissionstechnologien (NETs) vorantreiben. Gesucht werden Lösungen, die effizient, skalierbar, wirtschaftlich tragfähig und zugleich ökologisch sowie gesellschaftlich akzeptabel sind.
Was wird gefördert?
Gefördert werden Forschungsarbeiten zu CO₂-Abscheidung sowie zur Entwicklung/Optimierung von Negativemissionstechnologien (NETs) inkl. technischer und naturbasierter Ansätze (z. B. Genetik, synthetische Biologie, Geoengineering)
Wer kann mitmachen?
Wissenschaftler:innen an forschungsstarken Hochschulen/Universitäten sowie gemeinnützigen Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg
Voraussetzungen für die Förderung
Das Projekt muss nachweislich zur Erreichung der Klimaziele beitragen, indem es aktiv CO₂ aus der Atmosphäre entfernt. Im Antrag ist dafür das klimarelevante Potenzial der Methode detailliert darzustellen inkl. Gegenüberstellung der verursachten CO₂-Emissionen und der geschätzten Emissionsminderungen bzw. Speicherleistung.
Verfahren
Anträge je Stichtag werden batchweise begutachtet, ggf. erfolgt persönliche Vorstellung beim Forschungsbeirat (virtuell oder vor Ort)
Finale Förderentscheidung i. d. R. innerhalb von 2 Monaten nach dem Stichtag
Art und Form der Zuwendung
Projektförderung mit bis zu 350.000€ (flexibel einsetzbar für Personal-, Sach-, Reise- und Publikationskosten)