Strommast in der Natur, symbolisiert Energieeffizienz für Unternehmen im GreenTech Bereich
Technologie

Low-Impact-Rechenzentren (Immersionskühlung)

Elektrochemische CO₂‑Nutzung wandelt Kohlendioxid direkt in wertvolle Chemikalien und Energieträger um – für nachhaltige Produktion und Klimaschutz.
Stand:

Technologie-Check

Technologischer Reifegrad (TRL)

Wie reif ist die Technologie?
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Marktreife

Wann wird die Technologie marktreif sein?
Heute
2030
2035
2040

Anwendungsbereich

In welchem Geltungsbereich nach GHG Protocol wirkt die Technologie?
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3

Wirtschaftlichkeit

Wie ist das Verhältnis von finanziellem Einsatz zum generierten Nutzen?
€€
€€€

Potenzielle Reduktion der Umweltauswirkungen

Wie stark lassen sich die negativen Umweltauswirkungen durch den Einsatz dieser Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringern?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Bei Low-Impact-Rechenzentren mit Immersionskühlung handelt es sich um Hardwarekomponenten, die zur Kühlung direkt in eine nicht leitende Flüssigkeit getaucht sind. Als Kühlfluid können beispielsweise synthetische Öle oder Fluorkohlenstoffe eingesetzt werden. Diese stehen in direktem Kontakt mit der IT-Hardware und können die Wärme deutlich effizienter abführen als Luftkühlung. Es gibt die sogenannte Single-Phase Immersion, dabei bleibt die Kühlflüssigkeit flüssig und gibt die Wärme an einen Wärmetauscher ab. Diese Systeme sind bereits kommerziell verfügbar. Darüber hinaus gibt es auch Two-Phase-Immersion Systeme. Hierbei verdampft das Lösungsmittel, kondensiert an einem Wärmetauscher und wird in das Flüssigkeitsreservoir zurückgeführt. Diese Systeme befinden sich aktuell eher auf einem Level von TRL 7 und sind noch in der Entwicklung.

Einphasige Flüssigkeitskühlung
Einphasige Flüssigkeitskühlung - Schaubild (Boston Server & Storage Solutions GmbH (2026). https://www.boston-it.com/de/loesungen/kuhlungs-technologien/)

SWOT-Analyse

Welche aktuellen Stärken und Schwächen hat die Technologie? Welche externen Entwicklungen (Chancen, Risiken) beeinflussen die Technologie? Gibt es Normen und Vorgaben?

Stärken

  • Sehr hohe Energieeffizienz im Vergleich zur Luftkühlung durch direkte Wärmeabfuhr
  • Aufgrund der besseren Kühlung kann die Leistungsdichte pro Fläche deutlich zunehmen
  • Stabilere Betriebstemperaturen führen zu geringeren Ausfällen und höheren Lebensdauern der Hardware
  • Abwärme kann über Wärmetauscher weiteren Nutzungen zugeführt werden
  • Betriebsweise ist deutlich leiser als bei Luftkühlung und sorgt für angenehmere Nutzungsbedingungen

Schwächen

  • Anfangsinvestitionen für Infrastruktur, wie Tanks und Kühlflüssigkeit ist höher als bei Luftkühlung
  • Spezielles Know-How für Wartung und Betrieb erforderlich
  • Hardware muss technisch für eine Kühlflüssigkeit geeignet sein

Chancen

  • Bedarf an höheren Rechenleistungen auf kleinem Raum nimmt durch Trends wie KI und Digitalisierung immer weiter zu
  • Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen mit großen Rechenleistungen
  • Effizienzsteigerung durch Nutzung von Abwärme 
  • Besonders attraktive Technologie bei Rechenzentren mit begrenzter Flächenverfügbarkeit
  • Regulatorische Anforderungen steigen immer weiter mit speziellen Fokus auf Rechenzentren

Risiken

  • Unsicherheit bei der zukünftigen Verfügbarkeit von fluorierten Kühlflüssigkeiten
  • Konkurrenz durch alternative Kühlsysteme und weiterentwickelte Luftkühlsysteme
  • Umstellung auf neue Hardware mit neuen Wartungskonzepten schwer durchsetzbar

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) der Universität Stuttgart baut sein Rechenzentrum energie‑ und ressourceneffizient aus, indem es innovative Kühl‑ und Betriebsstrategien nutzt und Abwärme nachhaltig verwertet
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  • Die Immersionskühlung ist kein neues Konzept und hat sich in vielfältigen Anwendungen bereits bewiesen. Dementsprechend ist auch die Vielfalt der angebotenen Varianten. Der Artikel gibt einen Eindruck von dem, was möglich ist.
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Technologieanbieter

Möglicher Technologieanbieter aus Baden-Württemberg: WEVO-CHEMIE GmbH

Quelle