Materialien und Rohstoffe - grüne Technologien
Technologie

Marktplatz für zirkuläre Materialien

Marktplatz für zirkuläre Materialien – vernetzen Sie Angebot und Nachfrage nachhaltiger Werkstoffe für eine ressourcenschonende Industrie.
Stand:

Technologie-Check

Technologischer Reifegrad (TRL)

Wie reif ist die Technologie?
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Marktreife

Wann wird die Technologie marktreif sein?
Heute
2030
2035
2040

Anwendungsbereich

In welchem Geltungsbereich nach GHG Protocol wirkt die Technologie?
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3

Wirtschaftlichkeit

Wie ist das Verhältnis von finanziellem Einsatz zum generierten Nutzen?
€€
€€€

Potenzielle Reduktion der Umweltauswirkungen

Wie stark lassen sich die negativen Umweltauswirkungen durch den Einsatz dieser Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringern?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Bei dem Marktplatz für zirkuläre Materialien handelt es sich um digitale Plattformen bei denen mit Sekundärrohstoffen gehandelt wird. Diese Sekundärrohstoffe können aus Produktionsresten, Nebenprodukten, gebrauchten Materialien oder auch recycelten Materialien bestehen. Diese können dort sowohl angeboten als auch gekauft werden. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, der sowohl die Verwendung recycelter Materialien als auch die Aufbereitung genutzter Materialien vorsieht. Im Idealfall können dadurch Primärmaterialien ersetzt und Abfälle reduziert werden.

SWOT-Analyse

Welche aktuellen Stärken und Schwächen hat die Technologie? Welche externen Entwicklungen (Chancen, Risiken) beeinflussen die Technologie? Gibt es Normen und Vorgaben?

Stärken

  • Stärkung der Kreislaufwirtschaft durch Ersatz von Primärrohstoffen und Vermeidung von Abfällen
  • Leichter Zugang durch digitale Plattformen
  • Reduzierung der eigenen Materialkosten
  • Steigerung der Transparenz von Materialströmen
  • Aufbau von industriellen Symbiosen z.B. durch Verwendung von Nebenprodukten

Schwächen

  • Hoher Aufwand für Materialcharakterisierung und Erstellung von Qualitätszertifikaten
  • Verfügbarkeit von Materialien kann eingeschränkt sein, bzw. es sind generell nicht alle Materialien verfügbar
  • Fehlendes Vertrauen in Materialqualität ohne unabhängige Qualitätskontrollen und Zertifikate
  • Logistik- und Transportabhängigkeit
  • Keine einheitlichen Standards

Chancen

  • Wachsenden regulatorischen Anforderungen stärken die Nutzung dieser digitalen Plattformen
  • Wirtschaftliche Attraktivität nimmt mit steigenden Rohstoffpreisen zu
  • Zunehmender Bedarf an nachwachsenden bzw. recyclierten Materialien
  • Kombination mit Ökobilanzierung verstärkt die positive Wirkung
  • Nutzung von KI-Tools für Auswahl geeigneter Materialien und Bewertung

Risiken

  • Fehlende Standards hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen erschweren den Einsatz
  • Konkurrenz durch etablierte Materialien und Lieferketten
  • Einsatz der Materialien hängt von der Anwendung hab, bspw. Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen eher als kritisch zu betrachten
  • Risiken durch schwankende Liefermengen und -qualitäten

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Bei dem Caritas‑Upcycling‑Projekt „Aus Alt mach Neu“ werden aus nicht mehr genutzten Textilien neue Produkte gefertigt, um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden.
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  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Die Kreislaufwirtschaft in Baden‑Württemberg fördert systematisch Recycling und Wiederverwendung von Rohstoffen aus Abfällen, um Ressourcen und Energie zu schonen und stoffliche Verwertungsprozesse zu stärken.
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  • Circular Systems zeigt wie aus landwirtschaftlichen Abfällen Fasern für neue Textilien hergestellt werden können.
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Technologienanbieter

Möglicher Technologieanbieter aus Baden-Württemberg: Circular Black Forest gGmbH

Quelle