Umwelt- und Energiemanagementsystem
Ganzheitliche Umwelt‑ und Energiemanagementsysteme optimieren Energie‑ und Umweltleistung, senken Verbrauch, Kosten und Emissionen.
Stand:
Technologie-Check
Definition und Wirk-/Funktionsprinzip
Umwelt- und Energiemanagementsysteme (UMS/EnMS) dienen der systematischen Erfassung von Umweltwirkung und Energieverbrauch von Unternehmen. Dazu zählt die datenbasierte Erfassung, die Bewertung anhand von Kennzahlen, die Ableitung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung und die entsprechende Dokumentation der Verbesserung. Bei Umsetzung in Zusammenhang mit ISO 14001, ISO 50001 oder EMAS gehören dann auch Audit und Management-Reviews zu dem Prozess. Ziel ist es die eigenen Umweltwirkungen und Energieverbräuche zu durch entsprechende Maßnahmen zu Senken ohne dabei den wirtschaftlichen Betrieb negativ zu beeinflussen.
SWOT-Analyse
Welche aktuellen Stärken und Schwächen hat die Technologie? Welche externen Entwicklungen (Chancen, Risiken) beeinflussen die Technologie? Gibt es Normen und Vorgaben?
Stärken
- Sehr hohe Wirtschaftlichkeit durch die Umsetzung der Einsparpotenziale
- Etablierte Technologie am Markt mit Auswahl an entsprechender Software
- Nutzung führt zu kontinuierlicher Verbesserung
- Generierung von Daten und deren Bewertung führt zu hoher Transparenz und schafft Klarheit über die Nutzung von Energie oder die Umweltwirkung des eigenen Handelns
- Basis für regulatorische Anforderungen wie CSRD und Energieaudits
- Sehr risikoarm
Schwächen
- Initialaufwand zur Etablierung der Systeme ist je nach Organisation groß
- Abhängigkeit von Datenqualität
- Die Systeme selbst bringen noch keine Einsparungen, erst durch konsequente Umsetzung entsprechender Maßnahmen können Einsparungen erzielt werden
- Geschultes Personal erforderlich, z.B. in Form von Energiemanager
Chancen
- Nutzen der Energieeinsparpotenziale wird durch steigende Energiepreise noch gesteigert
- Regulatorische Anforderungen nehmen zu und fördern die Einführung von UMS/EnMS
- Datenerfassung durch Integration von Messtechnik wird ausgebaut und bietet auch die Grundlage für weitere Technologie wie digitaler Zwilling
- Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz durch nachweisbare Nachhaltigkeitsstrategien
- Unterstützung durch KI-Tools kann Nutzen erhöhen
Risiken
- Bei fehlender Einbindung der Mitarbeiter kann es zu Akzeptanzproblemen kommen
- Um eine reale Wirkung zu erzielen, muss auch die Umsetzung der Maßnahmen im Alltag erfolgen
- Unterstützung durch die gesamte Belegschaft, sowohl Führungskraft als auch Mitarbeiter erforderlich
- Fachkräftemangel für UMS/EnMS und steigende Komplexität erschweren die Umsetzung häufig
Erfolgsbeispiel
- In Baden-Württemberg umgesetzt: Das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) ist nach EMAS sowie internationalen Umwelt‑ und Energiemanagement‑Standards zertifiziert und verbessert damit kontinuierlich seine Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsleistung.
Zum Erfolgsbeispiel - Die Lufthansa hat für das Unternehmen und diverse Tochtergesellschaften ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt und arbeitet an der Etablierung eines Umweltmanagements.
Zum Erfolgsbeispiel
Technologieanbieter
Unternehmen
OPTENDA GmbH
OPTENDA - OPTimize ENergy by DAta.
Wir helfen Ihnen, Energie sinnvoll zu nutzen und Energieverschwendung zu stoppen
Wir helfen Ihnen, Energie sinnvoll zu nutzen und Energieverschwendung zu stoppen