Materialien und Rohstoffe - grüne Technologien
Technologie

Virtualisierung

Schafft digitale Repräsentanzen physischer Systeme und Prozesse, erhöht Effizienz und Transparenz und beschleunigt nachhaltige Innovationen.
Stand:

Technologie-Check

Technologischer Reifegrad (TRL)

Wie reif ist die Technologie?
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9

Marktreife

Wann wird die Technologie marktreif sein?
Heute
2030
2035
2040

Anwendungsbereich

In welchem Geltungsbereich nach GHG Protocol wirkt die Technologie?
1
2
3

Wirtschaftlichkeit

Wie ist das Verhältnis von finanziellem Einsatz zum generierten Nutzen?
€€
€€€

Potenzielle Reduktion der Umweltauswirkungen

Wie stark lassen sich die negativen Umweltauswirkungen durch den Einsatz dieser Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringern?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Virtualisierung bezieht sich hauptsächlich auf die IT-Infrastruktur. Dabei werden physische Ressourcen, wie Server, Speicher oder auch Netzwerke virtuell abgebildet. Dies hat den Vorteil, dass die Hardware von mehreren virtuellen Einheiten gleichzeitig genutzt werden kann und somit eine Effizienzsteigerung erreicht wird. Gleichzeitig kann Hardware gespart werden. Zur Steuerung der verschiedenen Einheiten wird ein sogenannter Hypervisor oder alternativ eine containerbasierte Technologie eingesetzt. Diese sorgen dafür, dass jede virtuelle Einheit Zugriff auf die komplette Hardware, wie CPU oder Arbeitsspeicher, erhält.

SWOT-Analyse

Welche aktuellen Stärken und Schwächen hat die Technologie? Welche externen Entwicklungen (Chancen, Risiken) beeinflussen die Technologie? Gibt es Normen und Vorgaben?

Stärken

  • Steigerung der Ressourceneffizienz durch parallele Nutzung von Hardware
  • Kostensenkung durch Energie- und Hardwareeinsparung
  • Etablierte Technologie mit hoher Zuverlässigkeit
  • Bietet eine hohe Flexibilität, da neue Systeme schnell hinzugefügt werden können
  • Hohe Skalierbarkeit sorgt für breite Einsatzmöglichkeiten

Schwächen

  • Je nach Anwendung kann das Gesamtsystem sehr komplex werden
  • Kompetenz für Integration und Betrieb erforderlich
  • Abhängigkeit von angebotenen Plattformen
  • Risiken durch falsche Konfiguration
  • Bei Echtzeitanwendungen eventuell eingeschränkter Nutzen

Chancen

  • Reduktion von Scope2-Emissionen durch geringeren Energieverbrauch
  • Senkung von Scope3-Emissionen durch geringeren Hardwareeinsatz
  • Basis für Cloud- und Edge-Computing, Digitale Zwillinge oder auch Industrie 4.0
  • Unterstützung von Remote- und virtuellem Arbeiten
  • Hohe Relevanz für Nachhaltigkeitsstrategien

Risiken

  • Steigende Lizenzkosten je nach Anbieter
  • Konkurrenz durch alternative Technologien, wie Containerisierung
  • Risiko im Bereich der Cybersicherheit durch kompromitierbare Host-Systeme
  • Datensicherheit und -hoheit weiterhin eine Herausforderung
  • Hoher Aufwand zur Integration in Bestandssysteme

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Das Rechenzentrum der Universität Freiburg bietet Server‑Virtualisierung an, wodurch IT‑Ressourcen effizienter genutzt und der Bedarf an eigener Hardware reduziert wird.
    Zum Erfolgsbeispiel
  • BMW nutzt Virtualisierung in der iFactory, um digitale Zwillinge der Produktion zu erstellen und Abläufe energie- und ressourceneffizienter zu gestalten.
    Zum Erfolgsbeispiel

Technologieanbieter

Mögliche Technologieanbieter aus Baden-Württemberg: Trigonova GmbH IT-Consulting, Invictus IT-Systems GmbH

Quelle