Materialien und Rohstoffe - grüne Technologien
Technologie

Virtual Reality

Virtual Reality schafft immersive 3D‑Erlebnisse zur Planung, Simulation und Schulung – für effizientere und nachhaltige Prozesse und Produkte.
Stand:

Technologie-Check

Technologischer Reifegrad (TRL)

Wie reif ist die Technologie?
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9

Marktreife

Wann wird die Technologie marktreif sein?
Heute
2030
2035
2040

Anwendungsbereich

In welchem Geltungsbereich nach GHG Protocol wirkt die Technologie?
1
2
3

Wirtschaftlichkeit

Wie ist das Verhältnis von finanziellem Einsatz zum generierten Nutzen?
€€
€€€

Potenzielle Reduktion der Umweltauswirkungen

Wie stark lassen sich die negativen Umweltauswirkungen durch den Einsatz dieser Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren verringern?
Groß Mittel Klein

Definition und Wirk-/Funktionsprinzip

Bei Virtual Reality (VR) handelt es sich um eine Computer-generierte Umgebung. Mit Hilfe einer speziellen Software, in der Regel einer VR-Brille, kann eine vollständig immersive 3D-Umgebung dargestellt werden. Dabei kann die Realität vollständig ausgeblendet werden, aber auch in die Darstellung integriert werden. Interaktionen sind in Echtzeit möglich. Im Industriellen Umfeld kann das beispielsweise für Montage-, Wartungs- oder auch Sicherheitstrainings, virtuelle Produktentwicklung, Simulationen oder der Begehung von Gebäuden eingesetzt werden.

SWOT-Analyse

Welche aktuellen Stärken und Schwächen hat die Technologie? Welche externen Entwicklungen (Chancen, Risiken) beeinflussen die Technologie? Gibt es Normen und Vorgaben?

Stärken

  • Reduktion von realen Prototypen, Reise- und Trainingsaufwand
  • Verbesserte Trainingsqualität
  • Unterstützung von Entwicklungsprozessen, Fehlervermeidung durch frühzeitige virtuelle Handhabung
  • Sehr realistische Darstellungen und Simulationen möglich

Schwächen

  • Hohe Anfangsinvestitionen für individuelle VR
  • Je nach Anwendung hohe Rechenleistung erforderlich
  • Nicht für alle nutzbar (Motion Sickness)
  • Zum Teil komplexe Integration in bestehende IT-Strukturen

Chancen

  • Steigender Bedarf von Remote-Arbeiten unterstützt Einführung von VR
  • Ausbau von Smart Factories und digitalen Zwillingen möglich
  • Indirekte CO2-Reduktion möglich, bspw. bei Entwicklungsprozess
  • Technologische Fortschritte erhöhen Nutzungserlebnis

Risiken

  • Technologische Fortschritte führen zu ständigen Neuerungen und kontinuierlichen Investitionen
  • Abhängigkeit von der Netzinfrastruktur und den Möglichkeiten des Anbieters
  • Wirtschaftlichkeit hängt stark von der Nutzung ab
  • Datenschutz- und IT-Sicherheitsanforderungen müssen beachtet und auf dem neuesten Stand gehalten werden

Erfolgsbeispiele

  • In Baden-Württemberg umgesetzt: Die DHBW Stuttgart nutzt Virtual‑Reality‑Lehre, um Studierenden komplexe technische Prozesse immersive sichtbar und begreifbar zu machen.
    Zum Erfolgsbeispiel
  • Volkswagen hat bereits vor 9 Jahren damit begonnen auf Virtual Reality Lösungen für interaktive Zusammenarbeit in Produktion und Logistik zu investieren.
    Zum Erfolgsbeispiel

Technologieanbieter

Mögliche Technologieanbieter aus Baden-Württemberg: Nau-Hau GmbH R3DT GmbH, kabetec GmbH & Co. KG

Quelle